Re: Tropfen statt Pflaster - wie oft?


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Abgeschickt von Christian am 18 September, 2002 um 18:10:53

Antwort auf: Tropfen statt Pflaster - wie oft? von Thorsten am 18 September, 2002 um 12:37:14:

Bei diesen Tropfen handelt es sich um ein abgeschwächtes Atropingift, welches auch Nebenwirkungen haben kann. Es hemmt die Naheinstellung des Auges, so, daß in der Nähe das ungetropfte und amblyope Auge benutzt werden muß, da man mit dem getropften im Nahbereich nur sehr verschwommen sehen kann. In der Ferne schaut man weiterhin mit dem getropften Auge. Durch die öftere Benutzung soll das amblyope Auge trainiert werden. Allerdings ist diese Methode umstritten. Einen erheblich besseren Erfolg verspricht das Hautpflaster, womit das gute Auge völlig abgedunkelt wird. Es ist die einzig sinnvolle Behandlungsmethode. Auch Brillenfolie kann man vergessen, denn man kann sehr leicht drüber oder vorbei sehen. Auch bekommt das Auge noch Seheindrücke von der Seite. Und außerdem kann man die Brille auch jederzeit sehr leicht abnehmen. Die Sehbeeinträchtigung während der Behandlung hängt von der Ausprägung der Amblyopie ab. Bei starken Amblyopien ist das Sehvermögen für die Schule leider zu gering. Betreff täglicher Abklebedauer sollte gerade in diesem Alter die augenärztliche Anordnung keinesfalls unterschritten werden, eher überschritten. Christian.




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